Répertoire International des Sources Musicales

 

„Wissen, was vorhanden ist und wo es aufbewahrt wird“

 

Gemäß dieses Mottos dokumentiert das Répertoire International des Sources Musicales (RISM) seit seiner Gründung im Jahr 1952 alle weltweit vorhandenen, schriftlichen musikalischen Quellen, zu welchen u.a. Musikhandschriften, Notendrucke, Schriften zur Musiktheorie und Libretti zählen. Die internationale, gemeinnützige Organisation hat es sich dabei zum Ziel gesetzt, einen möglichst vollständigen Katalog zu erschaffen, welcher darüber hinaus kostenlos, frei zugänglich und weltweit nutzbar ist.

Durch eine Kooperation zwischen der Bayerischen Staatsbibliothek, der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und dem internationalen RISM-Verein wurde im Jahr 2010 der RISM-OPAC, die Online-Publikation von RISM freigeschaltet. Nahezu 1,3 Millionen Datensätze enthalten dabei die gesamte Serie A/I (Einzeldrucke vor 1800), die Serie A/II (Musikhandschriften nach 1600) und den Zeitraum 1500 bis 1550 sowie 1600 bis 1610 der Serie B/I (Gedruckte Sammlungen des 16. Und 17. Jahrhunderts).

Die Entwicklung, Umsetzung und Weiterentwicklung des RISM-OPAC ist an der Bayerischen Staatsbibliothek angesiedelt. Fortwährend wird dabei an Design, Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit/Usability gearbeitet, um die Möglichkeiten der Recherche weiter zu verbessern. So konnte bisher eine Vielzahl an Neuerungen integriert werden – darunter u.a. neue Sprachen für die Suchoberfläche (Französisch, Spanisch, Italienisch), ein vergrößerter Ambitus der Incipitsuche, die Optimierung der Website für Mobilgeräte und die Eingliederung der Normdaten von Körperschaften, Personen und Sekundärliteratur.

Weitere Informationen:

 

Die Datenbank des RISM ist die weltweit umfassendste Dokumentation auf dem Gebiet der Musikhandschriften und -druckausgaben aus der Zeit zwischen 1600 und 1800.

Durch die Zusammenarbeit zahlreicher nationaler Arbeitsgruppen auf der ganzen Welt wächst der Korpus an Quellen stetig.

Arbeitsgruppen:

  • Frankreich
  • Polen
  • Spanien
  • Ukraine
  • Venezuela
  • Griechenland
  • Südkorea
  • und viele weitere...

Projekt-Website:

Bildnachweise